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Das Team der Plattform RestorePrivacy hat in einem Hackerforum einen Beitrag entdeckt, in dem seit kurzem personenbezogene Daten von rund 700 Millionen – und damit von fast allen – Nutzern des LinkedIn-Netzwerks zum Kauf angeboten werden.

Eine von dem Team analysierte “Kostprobe” mit einer Million Datensätzen habe sich als authentisch erwiesen, heißt es im RestorePrivacy-Blog. Das heise-Security-Team hat sich die Daten ebenfalls angeschaut und teilt diese Einschätzung – unter anderem konnten man auch aktuelle Daten deutscher Nutzer verifizieren. Wie die Daten in die Hände des unter dem Pseudonym “TomLiner” auftretenden Verkäufers gelangten, ist unklar. LinkedIn hat sich bislang nicht zu dem Vorfall geäußert. Es empfiehlt sich jedenfalls ein bestehendes LinkedIn Konto mit einem neuen Passwort abzusichern. Darüber hinaus erlaubt das soziale Netzwerk seit geraumer Zeit auch die Nutzung von zwei Faktoren Verifikation.